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Buchtitel "Kolonisten" von Dr. Hans Peter Stamp

Unser Mitglied Dr. Hans Peter Stamp beschäftigt sich seit 50 Jahren mit der Kolonisierung der Schleswigschen Geest in den Jahren 1761 bis 1765. Damals wurden 574 Bauernhöfe in 46 neu gegründeten Dörfern eingerichtet und an zumeist süddeutsche Einwanderer vergeben. Die damals klassischen Einwanderungsländer wie z.B. Russland und Österreich-Ungarn waren bis 1763 in den Siebenjährigen Krieg verwickelt. In ein Land, in dem Krieg herrscht, zieht man nicht; so hatte der damalige Dänische Gesamtstaat als friedliches Land die Chance, Siedler für das Herzogtum Schleswig anzuwerben.

Nach Ende des Siebenjährigen Krieges zogen viele weiter an die Wolga, weil es dort mehr und besseres Land gab. Zehn Jahre später waren  in den neuen Dörfern ungefähr ebenso viele einheimische Nachrücker wie Süddeutsche. Für 520 von ihnen hat Stamp Nachkommen aufgespürt - im Durchschnitt 467,7 - und in einer Datei namens KONADA (Kolonistennachkommendatei) zusammengestellt. Es sind also gut 243000 mit etlichen Mehrfachzählungen, Stamp selbst kommt z.B. fünfmal darin vor; es sind 55000 verschiedene Personen

Auffällig ist, dass die süddeutschen Anfangskolonisten fast doppelt so viele Nachkommen haben wie die Einheimischen, obgleich im Gesamtmaterial die Einheimischen sogar leicht in der Mehrheit sind. Besonders krass tritt das hervor, wenn wir nur die dreizehn betrachten, die mehr als 2000 Nachkommen haben; darunter ist nur ein Einheimischer.

Stamp informiert über die Ergebnisse seiner Forschungen gerne. Wer mehr wissen will oder Nachkommenlisten haben möchte, schickt eine E-Mail an Stamp, Dr. Hans Peter. Wer Stamp seine Ahnenliste schickt, erfährt von ihm, ob Kolonisten dabei sind.